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Kambodscha Winter '06/'07

Unsere dritte und bisher abwechs- lungsreichste Reise nach Kambodscha.

Von Bangkok an die Grenze nach Poipet.
Von dort mit dem Taxi nach Battambang, eine Fahrt mit dem Bamboo Train, per Bus nach Kampong Chhnang und weiter nach Phnom Penh.

Dort feierten wir Silvester, mieteten eine 250er Enduro, besuchten Bokor Mountain, Kep, Sihanouk Ville und auf dem Rückweg den Kirirom Nationalpark.

Auf keiner Reise kamen wir durch derart ursprüngliche Landstriche und sahen so viel von diesem unglaublich schönen Land.

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Reisebericht Kambodscha Winter 2006/2007

Am 26. Dezember 2006 um kurz nach 9:00 landen wir das erste Mal am neuen Flughafen in Bangkok, dem Suvarnabhumi Airport.
Nachdem wir aufgrund der Schulferien wieder nur knapp zwei Wochen Zeit haben, ist uns jeder Reisetag wichtig. Der Plan lautet daher, gleich am Flughafen ein Taxi aufzutreiben, das uns direkt an die kambodschanische Grenze nach Aranyaprathet bringt.
Das schöne, man muss einfach nur da stehen und dumm gucken, spätestens dann kommt irgendjemand, der einem eine Fahrt aufschwatzen möchte.

6.500 Bath – etwa 140 Euro sind dann aber doch etwas heftig. Wir handeln einen zweiten Anbieter auf 2.700 Bath herunter und stehen so für 60 Euro drei Stunden später am Visaschalter in Poipet auf kambodschanischer Seite.

Von hier verkehren regelmäßig Busse nach Siem Reap, dem Ausgangspunkt für die Besichtigungen von Angkor. Wir aber wollen nach Battambang, also auf halber Strecke etwa rechts abbiegen. Diese Strecke wird wenig und nur mit den letzten Wracks an Fahrzeugen bedient. Also heuern wir auch hierfür einen Mietwagen samt Fahrer an und müssen für die Strecke diesmal richtig tief in die Tasche greifen. 45 Dollar legen wir auf den Tisch des Hauses, keine Chance, billiger wird es nicht, er muss leer zurück.

Dennoch, unsere Rechnung ist aufgegangen. Am Nachmittag bereits sitzen wir im vierten Stock auf der Terrasse des Angkor Hotels, direkt am Fluss Sangher und lassen uns ein kühles Bier schmecken. Das Zimmer ist bestens ausgestattet und sauber. Lächerliche 11 Dollar, man kann sagen, dass wir zufrieden sind.
Battambang selbst ist ein nettes Städtchen, so richtig viel zu sehen gibt es hier aber nicht. Interessanter ist das Umland, die „Kornkammer“ Kambodschas, und das möchten wir am folgenden Tag kennen lernen.
Hier begegnen einem kaum westliche Touristen. Die einzigen, die wir sehen, treffen wir gerade bei der Einweisung zu einem asiatischen Kochkurs an. Wir müssen schmunzeln. Gegenüber befindet sich ein chinesisches Restaurant. Das bietet zwar keine Kochkurse, dafür jedoch die schmackhafte Nudelsuppe, die wir in alter Gewohnheit zum Frühstück genießen.

So gestärkt, behalten wir unsere Strategie bei und stellen uns einfach vor dem Lokal an den Straßenrand, in der Annahme, dass innerhalb kürzester Zeit eines dieser Moped-Taxis halten wird. Und so ist es auch. Ein junger Kerl fragt uns auf Englisch, wo wir hin möchten. Wir erklären ihm, dass wir einen Tagesausflug machen möchten, dazu aber ein zweites Moped brauchen. Neun Dollar pro Nase kostet der gesamte Tag pro Person. Der Moto-Dup Fahrer ruft einen Kumpel und kurze Zeit später schlängeln wir uns durch die kleinen Gassen hinaus aus der Stadt.

Über winzige Nebenstrassen, durch kleine Dörfer und vorbei an zahlreichen Tempeln, darunter dem Wat Ek, führt der Weg zu unserem ersten Ziel, dem Phnom Sampou. Vor einem der Tempel ist in einem Glassarg eine Leiche aufgebart. Dort wartet sie, mit chemikalien vor Verwesung geschützt, „auf eine gute Zeit“. Alle Buddhisten werden verbrannt, wann denn eine gute Zeit sei, konnte uns niemand so recht beantworten.
Anfangs war ich sehr stolz, bereits am ersten Tag so viel Farbe abbekommen zu haben, dann merkte ich jedoch, dass es lediglich der Staub der Naturstrassen war, der uns vollkommen einhüllte. Niemals hätten wir diese Strecke alleine gefunden und sind froh, über unsere Entscheidung einen Führer angeheuert zu haben.
Von der RN 10 ist der Berg Sambpou bereits von weitem sichtbar. Über den senkrechten Felswänden, die von üppiger Vegetation überwuchert sind, stehen auf dem Gipfel zwei Pagoden. 700 Stufen führen die 130 Höhenmeter hinauf.
Die Roten Khmer warfen die hier lebenden Mönche einfach die steilen Felswände hinab. Aufgrund seiner exponierten Lage war der Phnom Sampou ein wichtiger strategischer Punkt.

Wieder am Fuße des Berges gönnen wir uns ein Getränk. Unser Fahrer konnte derweil ein Tauschgeschäft machen. Seine alten Straßenschuhe tauschte er gegen nagelneue Flip Flops ein, den ganzen Tag war er happy darüber.
Erst seit wenigen Jahren zugänglich für Besucher ist unser nächstes Ziel, der Prsat Banan, eine Bergtempel, der ein ganz klein wenig an Angkor Wat erinnert.

Dann folgt der interessanteste Abschnitt der Tour, die Fahrt mit dem Bamboo Train oder Bidahn. Da der reguläre Zug wegen der zahlreichen Entgleisungen nur noch Güter und keine Menschen mehr befördert, behelfen sich diese selbst. Auf zwei Eisenbahnachsen wird ein Bretterrost gelegt. Angetrieben wird die Fuhre mit einem kleinen Motor oder einem Moped, das auf der Wagen verzurrt wird.
Bei Gegenverkehr wird einer der Bidahns kurzerhand abgebaut und schon bald geht es weiter. Eine unvergessliche Fahrt durch das kambodschanische Hinterland.

Für den kommenden Tag ergattern wir noch zwei Plätze in einem vollkommen überladenen Toyota Pkw. Zu siebt mit jeder Menge Gepäck geht es nach Kompong Chhnang. Die Stadt teilt sich in zwei Zentren auf, den Markt, an dem lässt uns der Fahrer nach 2 ½ Stunden Fahrtzeit raus, und den Hafen. Dorthin lassen wir uns mit einem Moto Dup bringen.

Mit Blick auf den Tonle Sap Fluss steigen wir im Rithisen Hotel ab. Bei einem Preis von 5 Dollar für das Doppelzimmer mit eigenem Bad sagen wir nichts über den Zustand. Wichtiger ist es, den Imbissständen unten am Fluss einen Besuch abzustatten.

BambooTrainGegenverkehr

Die Speisen, oder besser die „Rohstoffe“ für die Speisen sind in werden in kleinen Glaskästen präsentiert. Wir entscheiden uns für ein paar gebratene Nudeln und einigen gegrillten Fleischspießchen. Diese werden mit einer Art Krautsalat serviert. Immer wieder überrascht es mich selbst, dass uns nie von einem Essen schlecht wurde. Selbst den Salat, der mit wer weiß was für Wasser gewaschen wurde, vertragen wir problemlos.

Nach dem Essen schlendern wir den Fluss entlang in Richtung Hafen. Jeder hat in irgendeiner Art mit Fischen zu tun. Eine Fahrt über die verzweigten Flussarme des Tonle Sap zeigt wie sich hier alles auf den Fluss und dem damit verbundenen Fischfang ausgerichtet hat. Körbe-, ja Bootweise werden die kleinen Fische über Schleusen und mit Pumpen aus dem Wasser befördert und zu der würzigen Fischsauce verarbeitet.
War das Nachtleben in Battambang schon nicht aufregend, hier ist vollkommen tote Hose.
Wenigstens ein paar Getränke konnte ich noch ergattern, um damit auf dem Balkon zu sitzen. Extrem waren hier jedoch die Insekten. Sobald das kleinste Licht angeschaltet wurde, hatte man Millionen von Viechern um sich.

Für die letzte Etappe nach Phnom Penh besteigen wir am Folgetag den Bus. Nachdem wir extrem früh ins Bett sind, erreichen wir Phnom Penh bereits um neun Uhr. Unser Gepäck können wir im Cozyna Hotel unterstellen, das Zimmer ist noch nicht fertig. Die diversen Märkte durchstöbern wir auf der Suche nach Stoffen und Tüchern. Nela möchte diese hier günstig kaufen und einen Teil zu Hause weiter veräußern. Ob sie das noch einmal machen würde, bei dem Aufwand...

Der Boeng Kak See liegt inmitten Phnom Penhs. Dort hin lassen wir uns mit einem Moto Dup fahren und genießen endlich wieder den unvergleichlichen Sonnenuntergang von einer der Terrassen dort am Ufer.
Früh am kommenden Tag stehen wir bei Angkor Motorcycles auf der Matte. Hier hatten wir von Deutschland aus für eine Woche eine 250er Enduro reserviert. Die „Baja“ gibt es bei uns in Deutschland nicht. Die Kiste ist extrem hochbeinig und hat eine ultra kurze Sitzbank. Nelas Blick darauf spricht Bände. In einen wasserdichten Sack stecken wir die Pullis, die wir im Flugzeug anhatten und verlängern so die Sitzbank bis auf den Gepäckträger. Einen Rucksack können wir hinten noch draufschnallen, den kleinen hänge ich mir vorne über den Bauch, so dass er auf dem Tank aufliegt.
Der Hammer ist der Verkehr in Phnom Penh. Verkehrsregeln gibt es nicht. An den Kreuzungen fährt man irgendwann einfach drüber, einer der anderen wird schon bremsen. Links abgebogen wird schon einen halben Kilometer vor der Einmündung und dann auf der falschen Seite bis zur eigentlichen Abzweigung weiter gefahren. Irgendwann habe ich den Bogen raus, Nela stirbt aber wohl tausend Tode hinter mir.
Unsere ersten Erfahrungen besprechen wir bei einem Bier im La Croisette an der Riverfront. Wir fühlen uns fast, als kommen wir nach Hause. Hier hatten wir vor Jahren unser erstes Bier in Kambodscha getrunken. Abends um zehn Uhr war die Strasse Menschenleer. Heute ist nachts um eins noch Stau.

Unsere Probefahrt führt uns auf Mekong Island. Die Insel ist bekannt für die Stoffherstellung. In Dutzenden kleiner Häuser stehen die Webstühle, auf denen Tücher, Kissen und Decke aus kambodschanischer Seide hergestellt werden. Auch hier schlagen wir zu und füllen unseren Koffer, in dem wir extra eine Menge Platz gelassen hatten so mit unseren waren.

Peter, einen Canadier, der in Hong Kong lebt und in Kambodscha für einen Koreaner eine Stofffabrik aufbaut, treffen wir am Abend im La Croisette. Er ist ganz happy, mit deutschen ins Gespräch zu kommen, angeblich sei das extrem schwierig – aha.

Faehre

Auf diese Art und Weise erfahren wir etwas über die Einkaufspraktiken von C&A und Aldi, seinen beiden größten Kunden in Deutschland. Sollte also jemand dort mal Boxershorts kaufen, die stammen mit großer Wahrscheinlichkeit von Peter aus seiner Fabrik vor den Toren Phnom Penhs.

Die 250er wird auch an Silvester in die Hotelhalle geschoben Den Abend verbringen wir auf dem Platz vor dem Königspalast und starten am nächsten Morgen dann endlich zu unserer Fahrt nach Süden.

Den Großteil des Gepäcks können wir im Hotel lassen. Bei einem der Kinder, die mit raubkopierten Reiseführern durch die Cafés laufen, kaufen wir noch eine Straßenkarte und sind selbst überrascht, dass wir, ohne uns groß zu verfahren, nicht nur aus Phnom Penh herausfinden, sondern auch noch auf der richtigen Straße landen.
Nach Takeo wollen wir heute. Das sind lächerliche 80 Kilometer und sollte hinzubekommen sein. Mittags erreichen wir es mit einigermaßen schmerzendem Hinterteil. Das kann ja noch lustig werden. Wir planen Tagesetappen, die deutlich länger sein müssen.

Takeo selbst ist touristisch nicht interessant, dient jedoch als Stützpunkt für Fahrten in die Umgebung. Eine junge Deutsche spricht uns an, ob wir uns ein Boot teilen wollen, auch sie möchte nach Angkor Borei, einer Stadt aus der Zeit ca. 300 n.Ch. Anne kommt aus Aschaffenburg und ist nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ohne Flugzeug bis hier her gereist. Mit der Transsibirischen Eisenbahn über Moskau und durch China.
Angkor Borei haut uns nicht gerade vom Hocker, reizvoll ist jedoch die Strecke durch die überspülten Reisfelder dorthin. Ein ausgeklügeltes Kanalsystem eröffnete es den Einwohnern in der damaligen Zeit, ihre Waren zum Meer und weiter bis nach Indien zu transportieren.
Auf weniger, als 20 Dollar lässt sich der Bootsbesitzer nicht herunterhandeln. Dafür ist das Zimmer in dem nagelneuen Hotel spottbillig. 5 Dollar für das Zimmer mit Van, die Honda schläft in der großen Garage im Erdgeschoss.
Der Abend zählt zu einem der schönsten auf der Reise. Von der Terrasse im ersten Stock haben wir einen traumhaften Blick auf die weite Wasserfläche. Der geeignete Moment für eine gute Zigarre.
Bis Kampot sind es nur noch 80 Kilometer. In der kleinen Kneipe am Fluss Stoeng Keo, in der wir schon letztes Jahr so freundlich bedient wurden, frühstücken wir, dann geht es auf, zum Bokor Mountain.

So schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt. Das auf 1080 Meter liegende Bokor war ein elitärer Ferienort für reiche Kambodschaner und Franzosen. Heute sind sämtlich Gebäude auf der Hochebene verfallen. Zu erreichen ist Bokor über eine schmale Straße in wirklich grauenhaftem Zustand. Alleine mit einer leichten Enduro, wie die 250er sicher ein heiden Spaß, zu Zweit auf dem Ding, noch dazu mit Gepäck der Horror. Die Aussage in unserem Reiseführer „Am besten ein Moped mit Fahrer in Kampot mieten“ ist geradezu lächerlich. Die kleinen Hond Dreams wären danach Schrott. Halb Meter hohe Steinstufen, faustgroßer Schotter, tiefe Schlaglöcher und dazwischen Passagen mit lockerem Kies. Aber dennoch, am Ende entschädigte der Ausblick auf die Weite Ebene. Von den Gebäuden geht immer noch eine Atmosphäre des Luxus aus. Man kann erahnen, wie die Noblen der damaligen Zeit mit Smoking am Rouletttisch gesessen sind, bis es irgendwann hieß „Rien ne vas plus“.
Von Bokor aus fahren wir direkt nach Kep ins Veranda. Auch hier waren wir letztes Jahr bereits. Eine geniale Bungalow-Anlage, in der die einzelnen Häuser über Holzbrücken miteinander verbunden sind.
Wenigstens ein paar Tage Strand sollte es sein. Der einzige touristisch vorzeigbare Strandabschnitt befindet sich in Sihanouk Ville oder Kompong Som.

Auch hier hatte Nela bereist von Deutschland aus reserviert. Das Queens Hill Resort ist unsere Bleibe für die nächsten Tage. Am meisten beeindruckt mich der Christbaum, der hier aus Latten zusammengenagelt und Lichterketten behängt am Strand steht.

Die Rückfahrt nach Phnom Penh führt uns zwangsweise über die RN 4. Eine ätzende Fernverkehrsstrasse, welche die Hauptstadt mit dem einzigen Hafen Kambodschas verbindet. Man kann sich vorstellen, was auf dieser Strecke geboten ist. Die vollkommen desolaten Lkws mit den Containern von Evergreen und China Shipping rasen über die Strecke, überholen sich in zweiter und dritter Reihe, dass es besser ist, man verschwindet mit seinem Popelmotorrad ganz schnell ins off, wenn diese Kolosse auf einen zukommen.
In Veal Rean, einem Dreckloch an der Einmündung zur RN 3, stoppen wir auch diesmal. In einem der Restaurants an der Straße gönnen wir uns eine Suppe, dann geht es weiter.

Bevor wir uns wieder ins Getümmel von Phnom Penh stürzen, wollen wir noch einen Naturpark auf dem Kirirom Plateau besuchen. Die Abzweigung in Treng Tajung finden wir eher intuitiv und fahren kurze Zeit später durch eine Landschaft, wie man sie eher im Schwarzwald erwartet, als im Süden Kambodschas. Dichter Nadelwald befindet sich zu beiden Seiten der Straße. Es duftet, wie am Mittelmeer nach den Nadeln der Kiefern um uns. Das Kirirom Goesthoes, in dem wir ursprünglich übernachten wollten, ist geschlossen. Wir haben jedoch Glück und finden ein Resort am Fuße der Berge, das wohl eigentlich zu einem Freizeitpark gehört. Die Anlage ist jedoch wirklich wunderschön und der Bungalow direkt an dem kleinen Fluss genau das, was wir heute brauchen.
Nach einem Nachmittag am Hotelpool und einem hervorragenden Abendessen fallen wir wie die Steine ins Bett.

Rueckweg

Der kommende Tag wird nochmals knackig. Als wir in Kompong Speu von der schrecklichen RN 4 nach Osten abbiegen, um zur RN 3 zu queren, verfahren wir uns hoffnungslos auf den zahllosen Naturstraßen. Irgendwann stoßen wir jedoch auf die Hauptstraße, um kurz danach bis zur Felge durch den Schlamm einer Straßenbaustelle zu fahren. Jetzt sehen wir endgültig aus, wie die Schweine.
Eine Karte brauchen wir in Phnom Penh zwschenzeitlich nicht mehr. In der Innenstadt kennen wir uns zwischenzeitlich aus und so erreichen wir die Riverfront ohne weitere Umwege. Vollkommen verdreckt aber happy stellen wir die Baja vor dem La Croisette auf den Seitenständer und bestellen zwei „Tiger“ vom Fass.

Wir genießen es auf dem Sofa zu sitzen und dem Trubel auf der Straße zuzusehen, lassen die Erinnerungen nochmals zurückschweifen und kramen immer wieder die Landkarte hervor. Doch dann ist es so weit, Ich muss die Honda zurückbringen. Fahre ein letztes Mal durch das Verkehrschaos hinüber zu Angkor Motorcycles und drücke dem Chef dort den Zündschlüssel in die Hand.

Die letzte Nacht schlafen wir nochmals im Cozyna Hotel und lassen uns früh Morgends mit dem Taxi an den Flughafen bringen. Diesmal fällt es uns besonders schwer, dieses wunderschöne Land zu verlassen, aber wie sagte schon Adelheit? „... ich komm’ wieder, keine Frage!“

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